Wofür wir stehen

Pro-Feldafing e.V. hat sich mit dem Ziel konstituiert, für eine transparente, nachhaltige Orts- und Infrastrukturplanung in Feldafing einzutreten. Von besonderem Interesse sind die gebietsprägenden Planungs- und Bauvorhaben.

 

Wir sind PRO-Feldafing und NICHT Anti-Irgendwas. Wir sind unparteiisch aber nicht unpolitisch, sprechen mit allen Beteiligten und setzen uns FÜR etwas ein. Wir möchten gestalten und nicht verhindern.

 

Feldafing trägt zu Recht das Prädikat „Perle am See“ und wir möchten dazu beitragen, dass dies auch für die Zukunft gilt.

 

 

Aktuelles

offener Brief an den Bürgermeister, 04. April 2019 

in blau: Antworten Herr Bürgermeister Sontheim, 13. April 2019

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Sontheim,

 

gestern fand die Mitliederversammlung von Pro-Feldafing e.V. statt. Ich möchte auf Wunsch der Mitglieder folgende Fragen und Vorschläge an Sie herantragen mit der Bitte, ggf im Gemeinderat darüber zu beschließen.

 

Sehr geehrter Herr Prof. Möller, 

 

vielen Dank für Ihre Fragen und Anregungen. Meine Antworten hierzu finden Sie unter den jeweiligen TOPs

Mit herzlichen Grüßen 

Bernhard Sontheim 1. Bürgermeister

 

 

1. In Fortsetzung unseres Schriftwechsels über den in vielen Fällen (ca. 15% der Fahrer) zu schellen Autoverkehr in der Trendelstr. ersuche ich Sie , ein strengeres Tempo-Limit einzuführen. Dies, wenn möglich auch, in anderen Straßen, die als viel frequentierte Durchfahrtstrassen genutzt werde. Überhaupt wäre es gut, innerhalb des Ortes Feldafing möglichst viel oder durchgehend auf Tempo 30 zu reduzieren. Es entsteht der Eindruck, dass Pöcking viel großzügiger mit Tempo 30 Regelung ist.

 

Antwort: Unser neuer Mitarbeiter prüft derzeit die komplette Straßenbeschilderung in Feldafing. Dazu gehören auch Geschwindigkeitsregelungen. Sobald das Konzept fertig ist, werden wir dies dem Gemeinderat vorstellen und ggf. beschließen lassen.

 

 

2. Wie schon viel in der Vergangenheit diskutiert, bedarf der Fußgängerweg, ,der parallel zur Tutzingerstr. am oberen Rand des Golfplatzes Richtung Feldafing Zentrum (sowie Possenhofen/Starnberg) führt einer Beleuchtung. Dieser obendrein schlecht ausgebaute Weg ist für Fußgänger, die von Garatshausen oder von der Trendelstr. oder vom Golfpark kommen, die einzige Möglichkeit in die genannte Richtung zu gehen. Die Dunkelheit bringt das Risiko von Unfällen und ist sicherlich, ganz besonders für Frauen, aus allgemeinen Sicherheitsgründen problematisch.

 

Antwort: Hier handelt es sich um einen inoffiziellen Trampelpfad auf Privatgrund und nicht um einen von der Gemeinde angelegten Fußweg. Im Zusammenhang mit dem Radwegekonzept, das vom LRA derzeit betrieben wir, werde ich mich für einen dauerhaften Fußweg zwischen dem alten und neuen Clubhaus einsetzen.

 

 

3. An der Stelle (quasi am alten Rathaus), wo die Tutzingerstr. einen Bogen macht und obendrein die Strasse zum Zentrum von Feldafing abzweigt ist es sehr problematisch , die Strasse zu überqueren, weil man von keiner Stelle eine ausreichen Übersicht über die von den verschiedenen Seiten kommenden und meistens schnell fahrenden Autos hat. Dies ist insbesondere für Kinder und ältere bzw. gebrechliche Menschen ein Problem. Vor längerer Zeit gab es eine intensive Diskussion über diese Problematik, in deren Verlauf über eine Ampellösung oder Insellösung nachgedacht wurde. Passiert ist aber leider nichts. Ich möchte Sie bitten, dieses Thema wieder auf die Agenda zu setzen und einer Lösung zuzuführen. Vielleicht wäre neben den genannten besseren und teureren Lösungen ein Zebrastreifen zumindest als vorübergehende Lösung denkbar.

 

Antwort: Diese Vorschläge (Ampel, Zebrastreifen, etc.) wurden bereits mehrfach mit Vertretern des Straßenbauamtes, Landratsamtes und der PI Starnberg diskutiert und jedes Mal von allen dreien abgelehnt. Die einzige Zusage, die wir bislang erhielten, ist eine so genannte Querungshilfe, die unserer Meinung nach aber nix bringt, da Schulklassen und Kindergartengruppen damit sogar noch größere Probleme bekommen, die Straße zu queren.

 

 

4. Die Artemed-Klinik könnte, so wie es derzeit aussieht, vor der Konversion des 2.Teils des BW-Geländes fertiggestellt zu werden. Für diesen Fall waren klare Festlegungen getroffen, dass die Artemed-Betreiber die derzeitig provisorischen Baustr. in eine richtige Straße mit Fußgängerweg etc. umwandeln. Ich möchte Sie bitten, die Betreiber an diese Regelung zu erinnern, damit nicht schlussendlich Verkehrsprobleme entstehen.

 

Antwort: Es gibt derzeit keine Veranlassung Artemed an Auflagen aus dem B-Plan bzw. städtebaulichen Vertrag zu erinnern.

 

 

5. Zum Schluß die Frage, ob die Gemeinde wegen der von den Besitzern beantragten Bebauung auf einem Teil des Areals der Villa Carl eine Normenkontroll-Klage eingereicht hat, um so gegen die negative Entscheidung der Denkmalschutze Behörde vorzugehen.

 

Antwort: Wir können keine Normenkontrollklage gegen eine Stellungnahme des Landesamtes für Denkmalpflege einreichen.

 

 

Mit bestem Dank für Ihr Verständnis für unsere Anliegen und mit freundlichen Grüßen 

 

Prof. Dr. Hans-Jürgen Möller

1.Vorsitzender von Pro-Feldafing e.V.

 

 

Thomas-Mann-Museum im Villino der Artemed Klinik muss schrumpfen

 

offener Brief an den Bürgermeister, 13.07.18 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Sontheim,

 

als Privatperson wie auch im Namen von Pro-Feldafing e.V. möchte ich Sie erneut hinsichtlich des Villino ansprechen.

 

In den letzten Wochen wurde in den Medien sehr viel berichtet über das Thomas Mann Haus in Los Angeles, das kürzlich in Anwesenheit des Bundespräsidenten als Museum eröffnet wurde. Ich lege Ihnen eine kleine „Presseschau“ zu Ihrer Information bei.

 

Leider hat Feldafing dem Villino seit dem Verkauf des Bundeswehrareals an Artemed nicht diese Aufmerksamkeit geschenkt. Entgegen ursprünglicher Pläne, dem Villino eine Art Sonderzone zukommen zu lassen, ließ sich der Gemeinderat , trotz Warnungen von verschiedenen Seiten, schließlich überzeugen, die Verantwortung für das Villino voll an Artemed zu übergeben. Dabei ging man, das unterstelle ich, wohlmeinend davon aus, dass Artemed das Villino als Thomas Mann Museum bewahren und weitergestalten werde. Dies ist aber offensichtlich nicht in angemessener Weise vertraglich gesichert worden und Arteme spürt scheinbar keine dbzl. Verpflichtungen.

 

Dass nun Artemed das Villino, bis auf ein Zimmer für das „Thomas Mann Museum“, ganz für eigene Bedürfnisse verwendet (Artemed-Stiftung?), ist außerordentlich bedauerlich für Feldafing. Sie sollten als Bürgermeister von Feldafing, zusammen mit dem in seiner Gutgläubigkeit düpierten Gemeinderat, mit allen Ihnen zu Verfügung stehenden Mitteln auf Einhaltung der ursprünglichen Intention insistieren. Sie sollten Artemed vor Augen führen, dass an einer befriedigenden Lösung im Sinne der ursprünglichen Intentionen die Integrationsfähigkeit von Artemed in Feldafing gemessen wird. Investoren in Feldafing sollten nicht nur den wirtschaftlichen Gewinn im Auge haben, sondern auch als für Feldafing Verantwortung übernehmende Unternehmer in Erscheinung treten. Nur dies führt auf Dauer zu einem gedeihlichen Miteinander!

 

Ich ersuche Sie, diesen Brief samt Anhang auch den Mitgliedern des Gemeinderats zukommen zu lassen. Ich hoffe, dass Sie, unterstützt vom Gemeinderat, doch noch eine Verbesserung hinsichtlich der Nutzung des Villino erreichen können. Feldafing hat ja nicht viele kulturelle Erbstücke, umso mehr müssen wir jedes wie ein Juwel hüten.

 

Mit bestem Dank für Ihr Verständnis und mit freundlichen Grüßen

 

Prof. Dr. Hans-Jürgen Möller

1.Vorsitzender von Pro-Feldafing e.V.

 

 

 

 

 

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